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IG Hochwasserschutz in Stuhr e. V.

 

 

 

Anbindung der Großen Wasserlöse an die Ochtum

 

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2. Schreiben vom 02.09.2004      
1. Schreiben vom 19.11.2002      
 
IG Hochwasserschutz in Stuhr e.V., 28816 Stuhr

Dr. Joachim Döpkens

Landkreis Diepholz

Ruwerstr. 11

Postfach 1264

28816 Stuhr

 

( privat 0421-56 35 644

28846 Syke ( dienstl. 0421-539 4940

 

  jdoepkens@hochwasserschutz-stuhr.de

02.09.2004


Betr.: Planfeststellungsverfahren für die Neuordnung der Vorflut "Große Wasserlöse"

Ref.: 1. Unser Schreiben vom 19.11.2002
2. Ihr Schreiben vom XX.XX.2004


Sehr geehrte Frau Kothe,

1. leider konnten wir die in unserem Schreiben (Ref. 1, Anlage 1) gemachten Vorschläge und Anregungen in den überarbeiteten Unterlagen nicht wiederfinden. Da wir diese jedoch nach wie vor für wichtig halten, bitten wir um entsprechende Berücksichtigung.
Zur Vereinfachung haben wir den Text unseres Schreibens (Ref. 1) als Anlage beigefügt.

2. In Kap. 3.2 wird ein Überlaufen des Regenrückhaltebeckens Rheinallee für möglich gehalten. Sinn dieser Baumaßnahme sollte gerade die Vermeidung einer Überflutung auch der Flächen südlich der Stuhrer Landstraße, wie in 1998 geschehen, sein. Daher ist auf alle Fälle ein Überlaufen des RRB Rheinallee in die Wohngebiete Rheinallee und Ruwerstraße zu verhindern, allein schon aus der Tatsache, daß nördlich der Stuhrer Landstraße keinerlei Schäden infolge Überflutung zu befürchten sind. In diesem Bereich ist das Wohngebiet durch Erhöhung auf die Höhe der Stuhrer Landstraße und höher gesichert; die restlichen Flächen sind gehören entweder zum Naturschutzgebiet Kladdinger Wiesen oder sind landwirttschaftliche Nutzfläche.

3. Die Berechnung des Abflusses der Kleinen Wasserlöse wird mit 110 l/s angenommen. Dies entspricht jedoch nur dem Zufluß durch das Pumpwerk Rheinallee. Der Zufluß zwischen Stuhrer Landstraße und Großer Wasserlöse wird vernachlässigt. Da sich jedoch in diesem Bereich das Baugebiet Weidenstaße III sowie in Zukunft die Nordumgehung befinden, sind diese Versiegelungen sicherlich zu berücksichtigen. Wir bitten die Berechnungen entsprechend zu ergänzen.

4. In Kap. 4.1 ist angemerkt, daß diese Ausbauplanung im Bereich der Großen Wasserlöse zwischen Stuhrer Landstraße und Hohorster See zumindest teilweise umgesetzt wird. Um jedoch einen sicheren Abfluß im Bereich südlich der Stuhrer Landstraße zu gewährleisten, ist eine Umsetzung der Gesamtmaßnahme erforderlich.

5. Ferner regen wir an, den geplanten Unterhaltungsstreifen als Rad- und Fußweg auszubauen. Dies würde den Naherholungswert der Gemeinde Stuhr steigern.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen unter den oben angegebenen Telefonnummern gern zur Verfügung.


Wir bitten um schriftliche Information über den Planfeststellungsbeschluß.

Mit freundlichen Grüßen



- Dr. Ing. J. Döpkens - - Dipl. Ing. Klaus-Dieter Relotius -


Verteiler:
- Landkreis Diepholz, Syke per Fax
- Gemeinde Stuhr, Stuhr per Fax

Anlage s. u.

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IG Hochwasserschutz in Stuhr e.V., 28816 Stuhr

   
 

Dr. Joachim Döpkens

Landkreis Diepholz

Ruwerstr. 11

Postfach 1264

28816 Stuhr

 

( privat 0421-56 35 644

28846 Syke ( dienstl. 0421-539 4940

 

  jdoepkens@hochwasserschutz-stuhr.de

16.11.2002

Betr.: Planfeststellungsverfahren für die Neuordnung der Vorflug "Große Wasserlöse"

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Grundlage für diese Ausbauplanung war, daß die maximale Wassermenge von 0,4 m3/s, die aus der Gemeinde Stuhr in das Huchtinger Fleet abfließen dürfen, zeitweise überschritten wird und eine Zwischenspeicherung im Hohorster See mit zugehöriger Abflußregelung dieses auch nicht begrenzen kann.


 

  1. Wasserzufluß Kleine Wasserlöse
  2. Wie wir schon in unserem Schreiben vom 14.02.2001 im Planfeststellungsverfahren für den Bau der örtlichen Entlastungsstraße "Nordumgehung Alt-Stuhr" anführten, ist der maximale Durchfluß der Kleinen Wasserlöse mit ca. 1,85 m3/s anstelle 0,11 m3/s anzunehmen. Hieraus ergibt sich ein wesentlich größerer Zufluß in die Große Wasserlöse von 2,82 m3/s.

    Entsprechende Berechnung sind von IDN, wie auf Seite 7 Planfestellungsunterlagen angeführt, im Rahmen der Umbaumaßnahme der Pumpstation Rheinallee/Stuhrer Landstraße zwischenzeitlich angefertigt worden. Wir bitten diese Änderungen in die Berechnungen, Seite 4 ff. einzuarbeiten und die maximale Pumpenleistung entsprechend zu vergrößern.

  3. Zufluß Huchtinger Fleet
  4. Wie in den Planfeststellungsunterlagen, Seite 4 angegeben ist, sollen in das Huchtinger Fleet nicht mehr als 0,4 m3/s einfließen. In den Berechnung Seite 5 wird fälschlicherweise angegeben, daß ein Zufluß von 0,4 m3/s sicherzustellen ist.

  5. Verlauf Große Wasserlöse

In der vorliegenden Planung ist eine spezielles Bauwerk vorgesehen, um das Wasser der Großen Wasserlöse sowohl in das Huchtinger Fleet als auch in den Graben vor Horst zu leiten.
Wir schlagen vor, die Große Wasserlöse an den Graben vor Horst direkt anzuschließen und nur den Kleinen Deichfluß in das Huchtinger Fleet fließen zu lassen.

Dieses hat folgende Vorteile:

  • Der maximale Zufluß von 0,4 m3/s wird bei einem maximalen Zufluß des Kleinen Deichflusses von 0,21 m3/s stets eingehalten.
  • Es entfällt ein Bauwerk.
  • Die Durchlässe sind entsprechend zu vergrößern.
  1. Verlauf Schwarze Wasserlöse

In der vorliegenden Planung ist ebenfalls ein Bauwerk zur Teilung der Großen Wasserlöse und der Schwarzen Wasserlöse vorgesehen.
Wir schlagen vor, diese Teilung wegfallen zu lassen.

Dieses hat folgende Vorteile:

  • Die im rechte Teil des obigen Bildes dargestellte Schwarze Wasserlöse kann dann nach wie vor die Flächen zwischen der neuen Großen Wasserlöse und ihrer Mündung in das Huchtinger Fleet entwässern.
  • Gleichzeitig wird der maximale Zufluß in das Huchtinger Fleet um weitere 0,23 m3/s reduziert.
  • Bei entsprechender Auslegung des Pumpwerks ist dann auch weiterhin die Bewässerung der Kladdinger Wiesen durch die Große Wasserlöse und die Schwarze Wasserlöse möglich (Planfestellungsunterlagen, Seite 7).
  • Es entfällt ein Bauwerk.
  • Die Durchlässe sind entsprechend zu vergrößern.
  1. Messung der Wasserstände

Weiter schlagen wir vor, öffentlich zugängliche und ablesbare Meßlatten an der Großen Wasserlöse und dem Mahlbusen zu installieren, so daß vorort ohne Detailkenntnisse der Wasserstand abgelesen werden kann. An den Meßlatten sollten die jeweils gültigen Minimal- und Maximalwerte deutlich gekennzeichnet werden.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen unter den oben angegebenen Telefonnummern gern zur Verfügung.

 

Wir bitten um schriftliche Information über den Planfeststellungsbeschluß.

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

- Dr. Ing. J. Döpkens - - Dipl. Ing. Klaus-Dieter Relotius -

 

 

Verteiler:

  • Landkreis Diepholz, Syke per Fax
  • Gemeinde Stuhr, Stuhr per Fax
  • Ochtumverband, Harpstedt per Fax
  • Prof. Lange, IDN, Oyten per Fax
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Bei Fragen und Unklarheiten wenden Sie sich bitte an: [IG Hochwasserschutz in Stuhr].
Stand: 03.07.2005

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